Que Quowle

Sonntag, 31. Januar 2010

Winterlicher Spaziergang



















Sind das nicht wundervolle Aussichten... So gesehen, heute beim Spazieren gehen mit Quispel und Josie...

Sonntag, 10. Januar 2010

Wenn die Mama mit den Kindern... oder so ähnlich

Wie ihr seht haben unsere beiden Kleinen die letzten Tage schön mit Kuscheln, im Schnee toben, Pfützenspringen und sonstigen "Nettigkeiten" verbracht...









Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten euch Allen!



Wann fängt Weihnachten an?
Wann - ja wann?
Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du gehst so wie du bist darauf zu,
dann - ja dann fängt Weihnachten an!

(Rolf Kreuzer)


Ich wünsche euch Allen ein schönes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage im Kreise eurer Lieben und hoffe, dass eure Herzenswünsche in Erfüllung gehen...

Eure Nadine

Montag, 14. Dezember 2009

Unerwünschter Begleiter...


Ich gehe spazieren.
Der Tag bricht gerade an, die Luft ist schneidend kalt.
Der Atem zeigt sich deutlich in der Luft.
Mit jedem Schritt werde ich ruhiger, ich schließe kurz die Augen und versuche mich zu finden. Der Atem geht langsamer, ich geh tiefer in mich, werde stiller.
Es ist als würde die Welt um mich kleiner werden, weiter weg, verschwinden.
Geräusche nehme ich kaum noch wahr, alles ist leise, gedämpft, wie in Watte gepackt.
Ich atme aus...


Doch ganz plötzlich ist da etwas, was gerade noch nicht da war.
Ich höre etwas...
Ein kreischendes Geräusch, erst ganz klein und dann wird es immer lauter.
Es dröhnt in meinen Ohren, ein schrilles, knirschendes Geräusch, das Gläser zum Bersten bringen würde.
Ich halte mir die Hände auf die Ohren, vergeblich, es schreit in meinen Ohren.
Ich drücke die Hände fester auf die Ohren, schreie vor Schmerz, sinke auf die Knie, es berstet - in mir.
Das Geräusch verstummt - so plötzlich wie es gekommen ist.
Irgend etwas ist zerborsten in mir, etwas Wesentliches.
Mein Herz!? Meine Seele!?


Ganz tief in mir, weiß ich woher das Schreien kam.
Ich erinnere mich düster an ein Gefühl, doch ich lasse es nicht zu.
Mir ist kalt, ich stehe auf, schüttle den Frost von den Händen, streife meinen Mantel zurecht.
Ich knöpfe mich bis oben hin zu, streife alles von mir ab, alle Gefühle, jede Tiefe, jede Stille.
Ich gehe schnellen Schrittes den Weg entlang, als wäre nichts passiert.
Nur weg von hier, weg von mir, von jenem Gefühl, dass sich so beharrlich an mich geheftet hat, mich in Momenten der Stille immer wieder überfällt, aufsucht, mich nicht los lässt, stetiger treuer Begleiter ist und das ich doch so wenig wahrhaben möchte.


Wie mein Begleiter heißt?

- Sehnsucht -

und nun sag mir bitte wie ich ihn wieder los werden kann...